Donnerstag, 31. Oktober 2013

Projekt Stoffabbau #5 Buchhülle

Der Oktober ist schon wieder vorbei und damit auch Emmas tolles Projekt Stoffabbau. Ein bisschen schade finde ich das ja schon, denn es hat viel Spaß gemacht, mir jede Woche zu einem neuen Thema etwas zu überlegen und dabei so manche Entdeckung zu machen. Wer hätte gedacht, dass ich einmal mein Herz an Mug Rugs verlieren würde? Auf die Idee, Tassenteppiche zu nähen, wäre ich ja im Leben nicht gekommen. Auch die Notwendigkeit von Buchhüllen hat mir bisher nicht eingeleuchtet. Schließlich haben die meisten Bücher bereits einen schicken Einband, wozu also noch einen nähen? Aber so lautete Emmas letzter Auftrag: "Näht Buchhüllen!"


Auf der Suche nach einem Buch, das dringend ein schöneres Outfit gebrauchen könnte, rief auf einmal mein Blogplaner ganz laut "Hier! Ich! Ich!" und so gab es also ein neues Mäntelchen mit fiets-Design für mein Notizbuch, in das ich Ideen, Skizzen und Textschnipsel für mein Blog hineinkritzele. Und hey, das gefällt mir jetzt richtig gut. Versetzt mich irgendwie in kreative Stimmung. Kann man also doch gebrauchen, so eine Buchhülle! ... Die Schreibmaschinen-Illustration stammt übrigens von Kayleigh O'Mara und ist in der aktuellen Mollie Makes (7/2013) die Vorlage für eine Brosche aus Schrumpfplastik.


Wie wir am Dienstag festgestellt haben, bin ich ja eher der Baumwolltyp und gehöre damit zu denen, die gerne planen. Jeden Monat überlege ich mir grob, über welche Nähprojekte und Themen ich bloggen möchte. Natürlich werfe ich die Pläne noch ungefähr 25-mal über den Haufen, etwa wenn sich ganz ungeplant eine spannende Aktion ergibt oder eine tolle Linkparty um die Ecke kommt, an der ich gerne teilnehmen möchte. Was ihr in meinem Blogplaner auf keinen Fall findet, ist eine To-Sew-Liste. Ich bin heilfroh, dass ich die Hälfte von dem, was ich beim Creadienstag oder bei RUMS sehe, auch wieder vergesse. Ich könnte ja nachts kein Auge mehr zutun, wenn da irgendwo schwarz auf weiß stünde, was ich noch alles nähen möchte.


Die richtigen Maße für den Zuschnitt der Buchhülle zu finden, war gar nicht schwer. Ich habe mich an die Empfehlung in der Anleitung von Mamas Kram gehalten. Das hat super geklappt. Erst erschienen mir die Einstecklaschen ein wenig zu eng, aber da der Stoff noch nachgegeben hat, passt die Buchhülle jetzt wie eine Eins. Das Wörtchen "blog" habe ich übrigens wieder mit Hilfe von Vliesofix appliziert und mit ein paar Geradstichen festgenäht. Auch so ein Merkmal der Baumwolltypen: Sie haben viel Geduld für Fuddelkram! Aber hey, was bleibt einem anderes übrig, wenn man keine Stickmaschine hat!? Eine schöne Alternative wäre Stempeln oder Drucken! Hätte ich jetzt eine To-Do-Liste... Na, ihr wisst schon. *lach*


Wer's verpasst hat oder gerne noch mal nachschauen möchte, gelangt hier zu meinen anderen Werken aus dem Oktoberprojekt Stoffabbau:


Und hier geht's zu Emma und zu RUMS, wo es noch viele andere kreative Werke zu sehen und zu bestaunen gibt! ... Eure To-Sew-Listen legt ihr am besten mal ganz weit weg! *zwinker*

Dienstag, 29. Oktober 2013

Big Drops an stürmischen Herbsttagen

Oh je, nun ist es soweit: Die stürmischen Herbsttage beginnen. Dicke Regentropen klatschen an die Fensterscheiben; es wird langsam ungemütlich da draußen. Brrr... Da kann man einen schönen, warmen Loop schon gut gebrauchen. ... Für mich gehören die "Big Drops" in Aubergine zu den schönsten Designs der Happy-Serie von Hamburger Liebe. Deshalb habe ich den Stoff auch monatelang gehütet und erst jetzt angeschnitten, als die liebste aller Lieblingsschwägerinnen Geburtstag hatte.


"Halt! Stehengeblieben! Ich brauch' dich als Model!" ... Wie praktisch, dass mir zufällig eine Dame in lilafarbenem Pullover über den Weg lief, als ich den Loop fotografieren wollte. Zum Glück war sie kein Frosch und musste nicht lange überredet werden.


Einen Loop zu nähen ist ja wirklich kein Hexenwerk. Es gibt eine Menge guter Anleitungen, zum Beispiel hier und hier. Ein klassisches Anfängerprojekt! Aber der Zuschnitt der langen Bahnen strapaziert doch immer ein klein wenig meine Nerven. Warum muss sich Jersey auch so schrecklich ziehen, und warum sind vermeintlich symmetrische Muster doch nie in einer Flucht? Mich als Näh-Monk stellt das auf eine harte Probe. Kennt ihr eigentlich den lustigen Post von Dolores, in dem sie Baumwoll- und Jerseytypen charakterisiert? Sehr lesenswert! ... In welche Schublade gehört ihr? Baumwolle, Jersey oder Mischgewebe? *zwinker*


Ich bin wohl eher der akkurat arbeitende Baumwolltyp, deshalb geht mir ein Täschlein wie dieses sehr viel leichter von der Hand als ein Loop. Innen der heiß geliebte türkisfarbene Riley-Blake-Stoff, den ich bereits beim Birnen-Mäppchen vernäht habe und der jüngst beim Mug Rug 'Fuchs' zum Einsatz kam. Eine tolle Videoanleitung für ein solches Mäppchen in Tetraederform findet ihr bei Pattydoo. Erfreulicherweise sind die Big Drops beim Geburtstagskind gut angekommen, so dass ich sie heute mit bestem Gewissen zum Creadienstag schicken kann. Ich bin gespannt, welche kreativen Werke die Herbststürme dort hingeweht haben.

Freitag, 25. Oktober 2013

Freutag: Elfenflügelchen zum Nicht-Geburtstag

War das eine Überraschung, als ich heute Nachmittag in den Briefkasten schaute und einen blauen Brief darin fand! Blaue Briefe verheißen ja oft nichts Gutes, aber in diesem Umschlag steckte ein wundervoller Brief und ein herzzereißend schönes Geschenk: Elfenflügelchen!!! Für mich!!! Von jemandem, den ich noch nie gesehen habe und nur über das Bloggen kenne. Ist das denn zu glauben?


Liebe Gesine, die Überraschung ist dir sehr gelungen. Vielen lieben Dank für dieses zauberhafte Geschenk!!! *drück* Ich freue mich riesig! Die Flügelchen bekommen einen Ehrenplatz in meinem Nähreich, direkt neben meinem fliegenden Schwein und dem verwunschenen Frosch. *lach*

Falls ihr euch jetzt fragt, warum Gesine mir Elfenflügelchen geschenkt hat, empfehle ich, ihren Blog Allie and Me design zu besuchen und den Elfengeburtstagspost zu lesen, ... unbedingt mit Kommentaren! Hier entlang bitte ... Und weil ich mich sooo sehr freue, ist das doch ein klarer Fall für den Freutag! ;-)


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Projekt Stoffabbau #4 Tischset / Mug Rug *Eule*

Heute Nacht war mal wieder RUMS-Geisterstunde. Und wer war nicht dabei? Ich! *seufz*... Zweimal habe ich es bisher geschafft, bis Mitternacht durchzuhalten, um auch einmal unter den ersten Gästen von Muddis beliebter Linkparty zu sein. An den darauffolgenden Tagen war ich zu nichts zu gebrauchen! ... Ach, ich bin einfach keine Nachteule. Der frühe Vogel wäre eigentlich das passendere Motiv für mein zweites Mug Rug gewesen. Dabei wär' ich doch so gern eine Eule, eine RUMS-Nachteule... 


Ich würde euch ja Kekse anbieten, aber die habt ihr am Dienstag alle aufgegessen. War ganz schön was los hier! So viele tolle Kommentare! Ihr seid echt verrückt! ♥ ... Bei diesem Zuspruch denke ich nun ernsthaft darüber nach, mit dem fuchsigen Mug Rug in Serienproduktion zu gehen und ihn in meinem zukünftigen Shop anzubieten. Ob man damit wohl reich werden kann? *lach* 


Der Fuchs sollte ja eigentlich in Begleitung der Eule erscheinen, aber weil die Eule so eine Bummelliese ist, wurde nichts daraus. Auch wenn sie jetzt so große Augen macht, sie weiß genau, wovon ich rede. *lach* Es hat eine halbe Ewigkeit gebraucht, bis ihr Outfit feststand. Unzählige Körper-Flügel-Kombinationen wurden ausprobiert, bis wir zu dieser Version gelangten. So kann man auch Stoff abbauen! ... Der Hintergrund besteht nun aus türkisfarbenem Cord, der Körper aus Riley-Blake-Stöffchen, und die grünen Stoffe... Tja, keine Ahnung, wo ich die mal gekauft habe... Diesmal habe ich das Mug Rug mit Volumenvlies H 640 gefüttert - gefällt mir sehr viel besser als mit dem fluffigen No-Name-Vlies, das man nicht aufbügeln kann. 


Die Eule habe ich wieder selbst gezeichnet und mit Vliesofix appliziert. Anstatt eines Zickzackstichs habe ich diesmal allerdings den dreifachen Geradstich verwendet. Dass die Ränder ein wenig ausfransen, gehört zum Look. Die Rückseite habe ich wieder mit einem Hotelverschluss genäht. So kann man das Mug Rug wenden und muss hinterher keine Wendeöffnung zunähen!


Oh yes, I'm in love with mug rugs! ... Wer hätte das gedacht? Ich am wenigsten! Vor einer Woche hätte ich noch gesagt: "Mug Rugs - Brauch' ich nicht! " Danke, Emma, für diese Inspiration! Ich schick dir die Eule gleich rüber zu den anderen Tischsets und Mug Rugs. Danach flattert sie ganz vergnügt zum donnerstäglichen RUMS - etwas später als die Werke der nachtaktiven Kreativeulen, aber besser spät als nie. *zwinker*

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Die Eule widme ich heute einer lieben Bloggerfreundin, der ich am Creadienstag einen sehr geschmacklosen, fiesen Ohrwurm untergejubelt habe. Sorry, Sabine!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Projekt Stoffabbau #4 Tischset / Mug Rug *Fuchs*

Setzt euch doch! Nehmt ein paar frisch gebackene Kekse! Wie wäre es mit einer Tasse Tee? Heute wird's gemütlich bei mir. ... In dieser Woche sind bei Emma nämlich die Tischsets an der Reihe. Ein schwieriges Thema, da wir am liebsten auf dem nackten Tisch essen. ... Ähm, Moment, das Essen liegt bei uns schon auch auf Tellern und in Schüsseln *lach*, aber eben nie auf bunten Matten. Tischsets finden wir eher unpraktisch. Deshalb habe ich mir erlaubt, das Thema ein wenig zu strecken und in Richtung Mug Rug zu interpretieren. Hübsche Mug Rugs für meinen Arbeitstisch, neben dem Computer und der Nähmaschine, kann ich viel besser gebrauchen.


Hand auf's Herz! Wer weiß, was Mug Rugs sind? Ich wusste es nicht, bevor ich anfing zu nähen. Ich vermute deshalb, diese Dinger existieren genau wie Washi Tape, Chevron, UFOs und Ovis vor allem im Paralleluniversum der Näh-Nerds. Wenn ihr selbst nicht näht, habt ihr also eine gute Entschuldigung. Mit ein paar Englischkenntnissen kann man es sich aber auch übersetzen und kommt darauf, dass es so viel wie "Tassenteppich" bedeutet. Mug Rugs sind also genähte Untersetzer für Becher, Tassen und Gläser.


Der Fuchs ist die neue Eule! Auch wenn die Eule immer noch sehr beliebt ist, holt der Fuchs gewaltig auf. Mein Herz hat der scheue Waldbewohner vor vielen Jahren erobert, als er in einem der letzten Kapitel des Kleinen Prinzen erschien und "Guten Tag!" sagte. ... Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, einen Fuchs für mein Mug Rug zu zeichnen. Die ovale Form habe ich mir vorher in Word erstellt und ausgedruckt. Das Motiv habe ich in Einzelteile zerlegt und mit Vliesofix aufgebügelt, anschließend mit einem engen Zickzackstich festgenäht. Statt zum fluffigen Volumenvlies greife ich allerdings beim nächsten Mal lieber wieder zum aufbügelbaren H630. Dann wird es sicher weniger wellig. Die Paspel hatte ich noch von diesen Kissen übrig. Falls ihr nach der Wendeöffnung am Rand sucht... Es gibt keine! Der Tassenteppich hat rückseitig einen Hotelverschluss.


Eigentlich sollte der Fuchs heute in Begleitung erscheinen, aber erkältungsbedingt hinke ich meinen Nähplänen ein wenig hinterher. Ein zweites Mug Rug wird also demnächst folgen. ... Aber nun werde ich mir erst einmal einen Pfefferminztee kochen und zusammen mit dem Fuchs, der seinen Platz neben meinem Notebook eingenommen hat, ganz gemütlich anschauen, was ihr an diesem herrlichen Dienstag Schönes gezaubert habt. Wir sehen uns bei Emma, beim Creadienstag und bei der Fuchs-Linkparty.


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Lösungsbuchstaben Nr. 3 +4 der Blog-Schnitzeljagd!

Donnerstag, 17. Oktober 2013

beauty is where you find it / #81 Orange

In unserem Niederlande-Urlaub im Frühjahr bekamen wir die geballte Ladung Oranje. Was für ein Fest! Königin Beatrix gab das Zepter an ihren Sohn weiter; das ganze Land war deshalb in fruchtig-frischem Leuchtorange getaucht. Es gab sogar extra Blutorangen-Eis. Sehr lecker!


Wenn ihr Orange genauso gerne mögt wie ich und wahrscheinlich 99 Prozent der Niederländer, schaut unbedingt bei Luzia Pimpinella vorbei!  Frau Pimpi sammelt in dieser Woche alles, was sich zwischen Gelb und Rot bewegt! Ich geh' gleich mal gucken... Schließlich soll Orange auch sehr gut für's Immunsystem sein. Kann ich gut gebrauchen bei meiner Schnupfennase. *lach*

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Mittwochs mag ich: Ovi at work !

Endlich! Ich hab' die Ovi in Betrieb genommen. Viele Tage lang bin ich um sie herumgeschlichen, habe ihre Klappe geöffnet, ehrfürchtig auf das vorinstallierte Garngewirr geschaut und jedes Mal beschlossen, doch lieber noch ein Weilchen mit der Einweihung zu warten. Das ist immer so bei mir. Wenn ich neuen Technikkram habe, muss erst der richtige Zeitpunkt heranreifen, bis ich mir ein Herz fasse und ihn ausprobiere. Tatsächlich war das Einfädeln der vier Garnrollen gar nicht so schwer wie befürchtet. Ich habe das Garn einfach an die vorhandenen Demonstrationsfädchen geknotet und durch die Maschine gezogen. Trick 17!


Nun steht sie auf meinem Nähtisch, schnurrt wie ein Kätzchen, und ich könnte gerade alles overlocken, was mir zwischen die Finger kommt. Mein Schätzchen hat es mir zum Glück nicht übel genommen, dass ich unsere Verabredung so oft hab' sausen lassen. Von beleidigter Leberwurst keine Spur. Das lässt auf eine unkomplizierte, freundschaftliche Beziehung hoffen.


Da ich auch stille Leser habe, die keine Näh-Nerds sind und noch nie im Leben von einer Overlockmaschine gehört haben, möchte ich kurz erklären und zeigen, was das Maschinchen kann. Ihr entschuldigt bitte, dass der blaue Stoff ein wenig zerknittert ist. Das sah in natura gar nicht so arg aus. *räusper* Die Spezialität der Ovi ist es, während des Geradstich-Nähens gleichzeitig zwei weitere Fäden quer hineinzuweben, welche die Kanten umschließen. Die Ovi kann also nähen und gleichzeitig versäubern. Das heißt, die Kanten können anschließend nicht mehr ausfransen oder sich aufrollen. Eine tolle Erfindung! Die Kanten mit dem Zickzackstich der Nähmaschine zu versäubern, funktioniert natürlich auch, aber es dauert eine ganze Ecke länger und ist einfach nicht so bequem wie mit der Turbo-Overlockmaschine.


Zum Testen und Üben mit der Ovi habe ich gleich mal zwei abgelegte, verzogene T-Shirts von meinem "Irgendwann-mach-ich-da-noch-mal-was-draus-Stapel" geholt und Einkaufstaschen daraus genäht. Die witzige Upcycling-Idee stammt von Nina und ist mir schon vor längerem auf Pinterest begegnet. Auf ihrem Blog Nur nicht den Faden verlieren findet ihr die Anleitung. Laut Nina ist das Ganze ein 5-Minuten-Projekt! Aber das stimmt gar nicht! Mit Ovi dauert's nämlich nur 3 Minuten! *zwinker* Die beiden Taschen wandern gleich mal zur lieben Emma, die uns im Oktober dazu aufruft, unsere Stoffberge abzubauen. Die Ovi spaziert derweil zum Frollein Pfau.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Projekt Stoffabbau #3 Einkaufstasche "Albert"

Ich weiß ja nicht, ob das im Sinne der Erfinderin ist. Statt alte Ladenhüter Meter um Meter zu "vernichten", ziehe ich die lang gehorteten, teuren Lieblingsstoffe aus dem Schrank! Diesmal ein Traumstoff für alle Mathefreaks, Physik-Asse, Nerds, Geeks und Sheldon-Cooper-Fans. 


Wer rechnet mal schnell nach, ob auch alles stimmt? *zwinker* ... Ich liebe diesen coolen Geometriestoff von Timeless Treasures und konnte mich nur deshalb von ihm trennen, weil ich wusste, er bleibt im Familienbesitz. Die Tasche "Albert" gehört ab sofort Mr. Greenfietsen. Ich hoffe, er leiht sie mir bei Gelegenheit mal aus.


Genäht ist die Tasche nach dem Freebook RatzFatz-Tasche von Farbenmix. Pi mal Daumen hat sie eine Größe von 36 x 31 cm (ohne Henkel) und erreicht damit nicht ganz die gängigen Stoffbeutelmaße. Albert eignet sich deshalb eher für den kleinen Spontaneinkauf. ... Bevor's aber in den Supermarkt geht, schicke ich ihn auf Tournee: zu Emmas Einkaufstaschen-Sammlung, zum Creadienstag und zur Linkparty Alles für den Mann. Viel Spaß, Albert!

Freitag, 11. Oktober 2013

Eine wunderbare Woche!

Was für eine wunderbare Woche! Ihr habt mich mit so vielen lieben Kommentaren verwöhnt! Vielen, vielen Dank dafür! Sicherlich haben nicht nur meine Wangen wie verrückt geglüht, sondern auch die des Crochet Mans - bei all den vielen weiblichen Fans. *lach*  



Noch einen anderen Freugrund habe ich: Schon lange wollte ich ein Washi-Tape-Tutorial machen. Die liebe Katja von Junibacken hat mich darauf gebracht. Also, hier ist es: das Tutorial Wie du in 3 Minuten deine Fotos mit Washi Tape aufhübschst. Ich hoffe, es gefällt euch und ihr findet es nützlich. ... Außerdem wird heute gefeiert! Meine Oma wird nämlich 80 Jahre alt. Mal schauen, was sie zu ihren neuen Kissen sagt. *zwinker* Habt ein wunderschönes Wochenende, ihr Lieben! 

Freutag - Eine Linkparty von Knuddelwuddels

Tutorial: Wie du in 3 Minuten Fotos mit Washi Tape aufhübschst


Seit einiger Zeit bin ich ein großer Fan von PicMonkey, einem Bildbearbeitungsprogramm, für das weder Download noch Registrierung nötig sind. Einfach auf die Seite www.picmonkey.com gehen und loslegen! Nun, da ich auch noch herausgefunden habe, wie ich mit PicMonkey ratzfatz Washi Tape an meine Fotos kleben kann, bin ich vollends überzeugt von diesem Programm.

Ich bin keine Expertin, aber was ich weiß, möchte ich gerne mit euch teilen. Deshalb hier eine 7-Schritte-Anleitung, mit der ihr in 3 Minuten wundervollstes Washi Tape an eure Fotos zaubert. Einzige Bedingung: Ihr braucht Digital Washi Tape! Das könnt ihr auf vielen Webseiten als Freebie herunterladen, z. B. bei A Vegas Girl at Heart. Lest euch unbedingt die Lizenzbedingungen durch! Freebies sind nicht immer für jeden Gebrauch freigegeben.

Los geht's! 


1: Foto auswählen
Mit einem Klick auf "Edit a photo" kannst du auf deiner Festplatte das Foto auswählen, das du gerne mit Washi Tape versehen möchtest.



2: Der Werkzeugkasten öffnet sich
Es öffnen sich die "Basic Edits", mit denen du das Bild bearbeiten, Effekte, Overlays, Texte und Rahmen hinzufügen kannst. 



3: Einen Rahmen erzeugen
Mit einem Klick auf "Frames" (Bilderrahmen-Symbol) gelangst du zu einer Auswahl an Rahmen. Hier wählst du die Vorlage "Simple Edge" aus.



4: Den Rahmen gestalten und verbreitern
Wähle für den inneren und äußeren Rahmen die Farbe Weiß oder die Farbe, die du für den Hintergrund gerne hättest, und verbreitere beide auf bis zu 100%. In meinem Fall genügen 80%, um einen ausreichend großen Rahmen zu erhalten. Mit einem Klick auf "Apply" speicherst du deine Einstellung. 

Tipp 1:   Falls dein Hintergrund nicht weiß ist, sondern eine ganz spezielle Farbe hat, kannst du PicMonkey dazu bringen, genau diese Farbe für den Rahmen zu übernehmen. Das funktioniert so: Du kopierst den 6-stelligen HTML-Code deiner Farbe mit der Tastenkombination Strg+C, fügst ihn mit Strg+V in das mittlere Feld der Farbpalette ein und drückst auf "Enter", damit die Einstellung übernommen wird. Pass auf, dass du nicht versehentlich mit der Maus auf die Farbpalette kommst, denn dann geht deine Farbe wieder verloren. Bei Blogger findest du den HTML-Farbcode deines Bloghintergrunds über Vorlagendesigner => Erweitert => Hintergründe.
Tipp 2:   Es kann sein, dass der Rahmen trotz 100% nicht groß genug ist, um ein Washi Tape zu platzieren. Dann ist das Ausgangsfoto zu groß. Gehe in diesem Fall zu den "Basic Edits" und verkleinere dein Foto über die Funktion "Resize".



5: Washi Tape importieren
Mit einem Klick auf das Schmetterlingssymbol gelangst du zu den "Overlays". Klick hier ganz oben auf "Your Own" und suche von deiner Festplatte ein Washi Tape aus.



6: Washi Tape bearbeiten
Nun kannst du das Washi Tape nach Herzenslust verkleinern, vergrößern, drehen und platzieren. Du kannst sogar die Farbe ändern und über den Regler "Fade" das Washi Tape transparenter machen. Über das Textwerkzeug kannst du anschließend noch Text hinzufügen. Wenn du zufrieden bist, klick oben auf "Save", um dein Bild zu speichern.



7: Bild zuschneiden und verkleinern (optional)
Wenn du möchtest, kannst du das Bild am Ende noch zuschneiden. Vielleicht passt es so besser in dein Design, weil keine großen Lücken entstehen. Für den Webgebrauch empfiehlt es sich außerdem, das Foto am Ende noch einmal mit der Funktion "Resize" zu verkleinern, um langen Ladezeiten vorzubeugen.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

Falls ihr Fragen, Hinweise oder Anregungen habt ... Immer her damit!


Nachtrag:    Ich habe bemerkt, dass bei der oben beschriebenen Vorgehensweise leider keine 100%ige Transparenz erreicht wird. Aus bestimmten Blickwinkeln sieht man einen leichten Schatten um das Foto. Aber vielleicht stört euch das ja nicht. Ich werde bei Gelegenheit trotzdem noch mal tüfteln, ob wir mit PicMonkey nicht doch auch einen transparenten Rahmen erzeugen können, so wie das mit GIMP oder Photoshop möglich ist. 


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Projekt Stoffabbau #2 Kissen mit Paspel

Premiere! Heute seht ihr auf meinem Blog zum ersten Mal echte Paspeln. Jetzt fragt ihr euch vielleicht: Und hier, war das denn keine echte Paspel? Nö! Bei Marie blitzte der Innenstoff nach dem Wenden ganz von selbst hervor. Ich habe  nur noch die Klappe absteppen müssen und ... Voilà,  Paspeleffekt! ... Das habe ich mir natürlich gemerkt und später bei diesem Utensilo absichtlich gemacht. Also auch hier eine Mogel-Paspel! Nun ist es mir aber ein großes Bedürfnis, unter Beweis zu stellen, dass ich das Handwerk beherrsche und auch echte Paspeln kann. *lach*


Während viele Nähanfänger/-innen und auch Fortgeschrittene einen hohen Bogen um Reißverschlüsse machen, habe ich die echten Paspeln bisher nur aus der Ferne bewundert. Nicht, dass ich übergroßen Respekt davor gehabt hätte. Es ist wirklich kein Hexenwerk! Aber es macht schon ein bisschen Arbeit, wenn's ordentlich aussehen soll. Und wann macht man sich am ehesten die Mühe? Klar, wenn man jemand anderem eine Freude bereiten möchte. Diese beiden Kissen sind ein Geburtstagsgeschenk.


Eigentlich hatte ich ja einen ganz anderen Stoff für dieses Projekt gekauft, einen hellblauen mit Vögelchen von Stenzo. Zuhause wickelte ich ein Kissen probehalber darin ein und musste feststellen, dass die Motive zu kleinteilig waren und auf dem Kissen ganz verloren wirkten. Also durchforstete ich meine Stoffvorräte und entschied mich für diese beiden Schönheiten: blauen Avignon von Riley Blake und Mini Bizzi Orange von Hamburger Liebe. Die Paspel habe ich aus meinem lieblingstürkisfarbenen Stoff vom Stoffmarkt genäht. Die Paspelkordel stammt vom Nähladen um die Ecke und das Kissen (40 x 40 cm, Polyesterfüllung) von Buttinette. Das Gute daran, dass ich meinen Plan umgeworfen habe, ist, dass ich somit auch einen Beitrag für Emmas Oktoberprojekt Stoffabbau habe.
 

Auf der Rückseite meiner Kissen habe ich mittig einen verdeckten Reißverschluss eingenäht. Falls ihr selbst Kissen mit Paspel nähen wollt, könnt ihr übrigens auch fertiges Schrägband nehmen oder ganz und gar fertige Paspel kaufen. Leider gibt es sie oft nicht in der Farbe und Qualität, die man gerne hätte. Entscheidet ihr euch, die Paspel selbst herzustellen, achtet unbedingt darauf, das Schrägband im diagonalen Fadenlauf zuzuschneiden. Ich hätte es vorher auch nicht geglaubt, aber das macht unheimlich viel aus. Die Paspel legt sich dann später viel schöner um die Ecken. Auch noch sehr hilfreich: Wenn ihr die fertige Paspel auf die rechte Stoffseite steckt, schneidet die Nahtzugaben des Schrägstreifens an den vier Ecken ein wenig ein. Auch das trägt dazu bei, dass das Kissen tolle Kurven bekommt. Also ich bin sehr zufrieden; ich hoffe, das Geburtstagskind auch. :-)

Nachtrag: Vergesst nicht, auch die Paspelkordel vorzuwaschen!

Dienstag, 8. Oktober 2013

Coole Kerle häkeln... und brauchen ein Häkelnadel-Mäppchen

Wahrscheinlich denken viele von euch, ich spinne oder erzähle Märchen. Aber es gibt sie wirklich: Crochet Guys! ... Männer, die sich am Abend mit den Kumpels zum Weißbiertrinken und zum gemeinsamen Häkeln treffen! Ich finde das mehr als cool. Seien wir doch mal ehrlich, Schwestern! Wir haben das Feld der Handarbeiten viel zu lange für uns alleine beansprucht. Wir profitieren schon seit Ewigkeiten von der entspannenden Wirkung des Häkelns, Strickens und Nähens. Warum nicht mal ein bisschen Platz machen für die Herren der Schöpfung und bei ihnen Beanies und Boshi-Mützen bestellen statt selbst zu häkeln?

 

Woher ich so gut Bescheid weiß über Crochet Guys? ... Es gibt in meiner Familie so eine coole Socke! Ich habe sogar höchstselbst einen gehäkelten Loop von ihm zum Geburtstag geschenkt bekommen. Der blau-weiß gestreifte Berg, das ist er! Ich war ganz schön baff und musste ein Tränchen wegdrücken, so gefreut habe ich mich, als ich mein Geschenk auspackte. Kommt ja nicht alle Tage vor, sowas. Im Päckchen lagen sogar zwei Halsschmeichler!



Nun hatte die coole Socke selber Geburtstag, und was lag näher als ihm ein Häkelnadelmäppchen zu schenken!? Eulen, Blümchen und süße Pferde verboten sich natürlich. Ich entschied mich für ein Stück abgetragene Arbeiterjeans, ein paar Webbänder sowie blauen und türkisen Stoff - mit einem Hauch Amerika, denn der Crochet Man schaut für sein Leben gerne amerikanische Serien, am liebsten im Original.


Aufgeklappt sieht das Mäppchen so aus! 36 x 23 cm groß. Genäht ohne Anleitung. Sowohl die Einsteckfächer als auch das Seesterne-Käppchen habe ich mit Volumenvlies verstärkt. Den Platz für die Nadeln hätte ich in der Länge ruhig großzügiger berechnen können. Wie mir zugetragen wurde, passt die 13er-Nadel gerade so unter das Käppchen. Woran man mal wieder sieht, dass ich keine Häkelexpertin bin. Die Crochet Guys haben ohne Zweifel mehr drauf als ich und verfügen garantiert auch über moderneres Werkzeug. Meine Häkelnadeln, die auf den Fotos probeliegen, hat mir vor einem Vierteljahrhundert meine Oma mal geschenkt!

Vergangenheit war gestern, heute ist Dienstag! Und zwar CREAdienstag und UPCYCLING Dienstag, außerdem Meertje. Und da marschiert das Männer-Häkelnadelmäppchen jetzt ganz stramm hin. ... Außerdem gesellt sich das kernige Mäppchen zu den anderen Jungssachen bei Alles für den Mann. Danke für den Hinweis, Sonja und Sabine! Da sieht man mal wieder, wer die wahre Linkpartyköniginnen sind! ;-) ... 29.6.14 Verlinkt auch bei Für Söhne und Kerle. Danke Susanne, für die Einladung!

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Lösungsbuchstabe Nr. 1 der Blog-Schnitzeljagd!

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Upcycling: Origami Market Bag im Hippie-Style

Nachdem die geknüpften Freundschaftsbänder ja bereits ein Revival erlebt haben, kommen auch Batik, Peace und Flower Power zurück. Mensch, waren das Zeiten, als ich mir das Peace-Symbol auf die Turnschuhkappen kritzelte, mit gebatikten Strümpfen durch die Schule lief, John Lennon hörte und "Die Welle" las... Nie mehr im Leben ist man so offen für Ideen und Visionen, so herrlich verrückt, kreativ, unangepasst und versponnen wie in der Jugend. Eine tolle Zeit!


Offen bin ich immer noch, besonders wenn es um Inspirationen und DIY-Viren geht, die in der Bloggerwelt kursieren. *lach*... Die Origami Market Bag hat mich sofort gereizt. So viele tolle Exemplare habe ich auf verschiedenen Blogs schon gesehen. Der Clou an dieser Tasche ist, dass sie aus einer einzigen Stoffbahn besteht, die gefaltet, gesteckt und nur an ein paar wenigen Stellen zusammengenäht wird. Genial! Ich mag solche einfachen Schnitte, die ganz unterschiedlich interpretiert werden können. Das Tutorial zur Origami Market Bag findet ihr bei Lola Nova.


An der Kombination Grüntürkis-Orange könnte ich mich im Moment besaufen. Schön, dass der Herbst gerade so viel davon zu bieten hat. Wenn die kleinen Lampions der Physalis orangefarben in der Sonne leuchten, gerate ich ins Schwärmen... Den Origami-Kranich habe ich nach dieser Youtube-Anleitung gefaltet. Ich bin total begeistert davon, auch dass das Origami-Papier, das ich von einer Asien-Reise mitgebracht habe, endlich mal Verwendung findet. Der Kranich ist gar nicht schwer und sieht toll als Herbstdeko aus.


Meine Hippie-Origami war im früheren Leben mal eine Hängematte! Das Naturleinen war nach vielen Jahren des faulen Herumhängens zerrissen und hatte ein, zwei Flecken, war aber viel zu schade zum Wegwerfen. Also habe ich den Stoff erst mal in die Waschmaschine gesteckt, dann die benötigte Stoffbahn herausgeschnitten, ein paar Knoten gemacht, zusammengebunden und ins Farbbad geworfen. Aus einem Päckchen Kobaltblau und einer Packung Gelb entstand ein undefinierbares Grüntürkis. Schrägband und Peace-Applikation sind übrigens aus einem gut gehüteten Stoffschatz, dem Retro-Stoff "Notting Hill" von Joel Dewberry.

Weitere kreative Experimente seht ihr wie jeden Donnerstag bei RUMS, wo sich mal wieder alles "Rund ums Weib" dreht. Und weil die Origami mal eine Hängematte war, darf sie sich vielleicht auch zu den gesammelten Werken des Upcycling-Dienstags gesellen. Euch einen schönen und sonnigen 3. Oktober! Vielleicht verbringt ihr ihn ja gaaanz faul in der Hängematte... ;-)


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Lösungsbuchstaben Nr. 8 + 9 der Blog-Schnitzeljagd!


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Projekt Stoffabbau #1 Utensilo

Emma lädt im Oktober zum gemeinsamen Stoffabbau ein. Auch wenn ich kein vollgestopftes "Regal des Grauens" habe, mache ich gerne bei dieser Aktion mit, denn Utensilo, Kissen, Einkaufstasche, Tischset und Buchhülle kann ich gut gebrauchen. Jede Woche ein anderes kleines Nähprojekt, das gefällt mir. In der ersten Oktoberwoche ist das Utensilo dran.



Genäht habe ich mein Utensilo nach dem Farbenmix-Freebook, allerdings die Maße ins Quadratische verändert und zum Schluss die Seiten langgezogen und zu einem Schiffchen geformt. Der Paspeleffekt entstand durch leichtes Hochziehen des Innenstoffs. Mit zwei hellblauen Kam Snaps kann das Utensilo verschlossen und der Inhalt vor Staub geschützt werden.


Eine schöne Aufbewahrung für meine Haargummis! Da haben sich mittlerweile ganz schön viele angesammelt. Ja, ich geb's zu, an den Haargummis kann ich im Drogeriemarkt einfach nicht vorbeigehen, ohne welche in den Einkaufswagen zu legen. Und wenn ich mir meine Sammlung so anschaue, finde ich, dass mir immer noch ein paar Farben fehlen. *lach* ... Was andere in ihren Utensilos aufbewahren, erfahrt ihr bei Emma.

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Danke an meine 100. Bloglovin-Followerin! Nadine, you made my day! :-)
Auch euch anderen Lesern und Bloggerkolleginnen danke ich ganz herzlich für euer Interesse und eure Freundschaft!


Dienstag, 1. Oktober 2013

I found it ! ... Kleines Täschchen für große Kinder ;-)


Stellt euch folgende Szene vor: Ein wunderbarer Herbsttag - Sonne, blauer Himmel, bunte Blätter auf dem Boden, die bei jedem Schritt rascheln. Ihr macht einen Waldspaziergang. Plötzlich hört ihr ein lautes, freudiges "Jaa, ich hab's!" Was kann das nun bedeuten?

A)    Hammy, das nervöse Eichhörnchen, hat nach hektischem Suchen seinen Wintervorrat an Nüssen wiedergefunden.
B)    Ein Waldschrat hat zu viel Pfeifenkraut geraucht und glaubt nun, den Eingang einer Hobbithöhle entdeckt zu haben.
C)    Ihr seid einem Geocacher begegnet!


Geocacher, das sind diese komischen Leute, die in ihrer Freizeit mit einem GPS-Gerät durch's Unterholz robben, jeden matschigen Stein umdrehen und auf Bäume klettern, nur um eine Tupperdose zu finden, die dort jemand anders versteckt hat. Schnitzeljagd 2.0. Ein Riesenspaß für große Leute, die das Kind in sich bewahrt haben.


Geocacher brauchen natürlich eine Tasche für ihre Utensilien. Das GPS-Gerät will verstaut werden, kleiner Krimskrams zum Tauschen muss dabei sein, der persönliche Stempel, Block und Stift, falls mal ein Rätsel oder eine Matheaufgabe gelöst werden müssen und um sich ins Logbuch eintragen zu können, falls der Kuli in der Dose nass geworden ist.


Unser tolles Supa-Hero-Flash-I-found-it-Geocaching-Täschchen robbt nun im matschigen Graben direkt neben der Datenautobahn zum Creadienstag rüber. Dort findet ihr zwar keine Caches, aber viele, viele kreative Ideen!